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Wissenswertes über Olivenöl

29.04.2020 18:34

Was bedeutet "Extra natives Olivenöl"? 

Extra natives Olivenöl ist Olivenöl der höchsten Güteklasse. Dafür muss das Olivenöl einen Säuregehalt von unter 0,8% aufweisen. In unserem Online-Shop finden Sie ausschließlich extra native Olivenöle, sogar einige mit einem Säuregehalt von nur 0,1 - 0,3%. 

Wann gelten Olivenöle als "kaltgepresst"? 

Ein Olivenöl gilt als kaltgepresst, wenn die Oliven bei einer Temperatur unter 27°C gepresst werden. Seit einigen Jahren sind innerhalb der EU ausschließlich kaltgrepresste Olivenöle erlaubt. Je höher die Temperatur beim Pressen ist, desto mehr Olivenöl kann aus den Oliven hergestellt werden. Allerdings sinkt bei höheren Temperaturen auch die Qualität des Olivenöls. Unsere Ölmühle Vassilakis Estate presst alle Olivenöle bei nur 25°C und garantiert dadurch Spitzen-Qualität!

Wie lange sind Olivenöle haltbar? 

Olivenöle sind nach der Abfüllung 18-24 Monate haltbar, solange sie verschlossen sind. Nach dem Öffnen sollten Olivenöle innerhalb von 3-6 Monaten verbraucht werden. Mit der Zeit oxidiert das Olivenöl und wird etwas kräftiger. Dieser Effekt tritt aber erst bei einem lange zurückliegenden Anbruch ein. 

Was ist passiert, wenn das Olivenöl eingeflockt ist? 

Bei einer Lagerung unter 7°C flockt Olivenöl ein und es bilden sich einzelene kleine oder mehrere große Kristalle. Dies ist aber ein natürlicher Effekt und mindert nicht die Qualität des Olivenöls. Falls Ihr Olivenöl eingeflockt ist, lagern Sie die Flaschen bzw. Dosen 1-3 Tage bei Zimmertemperatur, damit das Olivenöl wieder seine gewüschte Konsistenz erhält. 

Wie sollte Olivenöl gelagert werden? 

Olivenöl muss nicht im Kühlschrank gelagert werden, auch nicht nach dem Öffnen. Dann würde das Olivenöl einflocken und bräuchte 1-3 Tage, bis es seine normale Konsistenz erhält. Es ist wichtig, dass Sie direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und das Olivenöl nicht zu warm gelagert wird. Am besten sollte Olivenöl bei einer Temperatur zwischen 10°C und 18°C gelagert werden. 

Kann man mit Olivenöl auch braten? 

Ja, entgegen eines weit verbreiteten Mythos, kann Olivenöl auch zum Braten und nicht nur für die kalte Küche verwendet werden. Dabei solte natürlich darauf geachtet werden, dass das Olivenöl nicht zu heiß wird und verbrennt.

Woran erkennt man ein gutes Olivenöl? 

Bitterkeit und Schärfe sind keine schlechten Eigenschaften eines Olivenöls, sondern ein Indikator für ein hochwertiges Olivenöl. Dafür sind sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich, auch bekannt als Polyphenole. Der Gehalt der Polyphenole hängt auch vom Erntezeitpunkt des Olivenöls ab: Je früher und somit auch je unreifer die Oliven geerntet werden, desto mehr Polyphenole sind enthalten, die wiederum für die scharfe Note im Abgang sorgen. 
Bitterkeit ensteht durch das Polyphenol "Oleuropein". Aber auch dieses Polyphenol ist ein guter Bestandteil des Olivenöls und zeigt, dass ein hoher Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen im Olivenöl enthalten ist. 
Die Farbe des Olivenöl ist nicht von extrem großer Bedeutung, um ein gutes von einem minderwertigen Olivenöl zu unterscheiden. Auch die Konsistenz bei Zimmertemperatur hat keine große Aussagekraft über die Qualität des Olivenöls. 

Was ist das besondere an einem Oivenöl mit dem Zusatz "Agoureleo" oder "Earky Harvest"? 

Diese Olivenöle stammen von Oliven, die besonders früh geerntet werden. Die Oliven sind noch unreif und jeder Baum erbringt zu dieser Jahreszeit noch einen sehr geringen Ertrag von 3-5 Litern. Die Erntezeit für diese Olivenöle ist i.d.R. im Oktober. Diese Olivenöle sind naturtrüb und kaum gefiltert und haben einen leichten Bodensatz. Die Olivenöle weisen einen hohen Anteil an gesunden Polyphenolen auf, welche für mehr Schärfe und Bitterkeit sorgen. die jährliche Menge an Agoureleo Olivenöl ist stark begrenzt. Diese Olivenöle sollten auch innerhalb von 3 Monaten nach Abfüllung geöfffnet und verbraucht werden, damit die positiven Eigenschaften noch vorhanden sind.

Wann erhalten Olivenöl eine "P.D.O"-Kennzeichnung? 

Olivenöle mit dem gelb-roten P.D.O.-Siegel werden ausschließlich in der Region angebaut. Die Region muss für den Olivenanbau bekannt sein, damit ein Siegel möglich ist. Zudem müssen alle Schritte, u.a. Olivenanbau, Olivenpressung und Olivenölabfüllung in der Region erfolgen. Dadurch kann garantiert werden, dass die Oliven nicht aus diversen griechischen Regionen zusammengekauft werden und die Qualität der Oliven besser überwacht wird. Durch die Kosten der Zertifizierung und ständigen Kontrollen, kann es sein, dass diese P.D.O.-Olivenöle etwas teuer sind als andere Olivenöle. 

Was sind die Voraussetzungen für Olivenöle mit BIO-Siegel? 

Der Bio-Markt ist in Griechenland noch nicht so groß wie in Deutschland. Daher werden Olivenöle aus biologischem Anbau mit relativ wenigen Siegeln gekennzeichnet. In den meisten Fällen wird nur das BIO-Siegel der EU verwendet, um Olivenöle aus biologischem Anbau zu kennzeichnen. 


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